Zu den unlegierten Baustählen zählen alle kohlenstoffarmen Stähle, bei denen die Eisenbegleiter festgelegte Mindestwerte nicht überschreiten. Für ihre Verwendung sind vor allem die Streckgrenze, die Umformbarkeit und die Schweißeignung entscheidend. Sie sind weich, biegsam, zäh und dehnbar, aber nicht durch Wärmebehandlung härtbar.

Die Streckgrenzen liegen zwischen 185 und 450 N/mm². Diese Stähle sind kostengünstig und reichen für die meisten einfachen Anwendungen aus. Mit steigendem Kohlenstoffgehalt erhöhen sich Festigkeit und Härte, jedoch vermindern sich dadurch die Zähigkeit, die Schmiedbarkeit und die Schweißbarkeit. Zum Einsatz kommen diese Stähle im Maschinen- und Stahlbau.